Theater der Masken
Symposium
Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Panja Mücke, Prof. Dr. Stefanie Acquavella-Rauch
Theater und Oper leben per se vom Spiel mit (doppelter) Maskierung, von Verkleidung, Täuschung und bühnenwirksam wechselnden Identitäten. In Händels Opern Giulio Cesare, Ariodante, Alcina und Deidamia gewinnt die Maskerade eine zentrale dramaturgische Funktion: Sie bildet den Motor der Handlung und zugleich ein Medium ästhetischer und sozialer Reflexion. Exemplarisch werden in diesen Werken Fragen von Begehren und Cross-Dressing, von Stimme, Habitus und Gender-Performanz, von gesellschaftlichen Rollenbildern und deren Transformation, von Verführung, Macht und Verwandlung verhandelt.
Das Symposium rückt die vielfältigen Formen der Verstellung in Händels Opern in den Fokus und setzt sie in Beziehung zur Tradition der höfischen Maskerade und der Masque im England der Händel-Zeit.
Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Panja Mücke, Prof. Dr. Stefanie Acquavella-Rauch
Theater und Oper leben per se vom Spiel mit (doppelter) Maskierung, von Verkleidung, Täuschung und bühnenwirksam wechselnden Identitäten. In Händels Opern Giulio Cesare, Ariodante, Alcina und Deidamia gewinnt die Maskerade eine zentrale dramaturgische Funktion: Sie bildet den Motor der Handlung und zugleich ein Medium ästhetischer und sozialer Reflexion. Exemplarisch werden in diesen Werken Fragen von Begehren und Cross-Dressing, von Stimme, Habitus und Gender-Performanz, von gesellschaftlichen Rollenbildern und deren Transformation, von Verführung, Macht und Verwandlung verhandelt.
Das Symposium rückt die vielfältigen Formen der Verstellung in Händels Opern in den Fokus und setzt sie in Beziehung zur Tradition der höfischen Maskerade und der Masque im England der Händel-Zeit.
